Premium Experience – Über den Umgang mit hohen Ansprüchen

Der Premiummarkt stellt Ansprüche, die je länger je weniger mit der wahren Qualität eines Produktes befriedigt werden kann.

Viele europäische Produzenten von Lebensmittelprodukten bewegen sich mit identischen Artikeln in verschiedenen Teilsegmenten: im angestammten Detailhandel und in neu erschlossenen oder definierten Premium-Kanälen. Das ist sinnvoll, produzieren doch die meisten europäischen Lebensmittelproduzenten Produkte, die nicht nur den Anspruch stellen dürfen, eine Qualitätsprämie zu kassieren. Vielmehr besitzen die Produkte latent auch eine substanzielle Erlebnisprämie: authentische Geschichten rund um die Produkte, das Unternehmen, die Unternehmerfamilie, die Fabrik und so weiter. Um die Prämie auf diesen Erlebnissen in den Märkten generieren zu können, müssen diese aber konsequent aufbereitet und in die Markenkommunikation integriert sein.

Gleichzeitig kann ein Glaubwürdigkeitsproblem entstehen, wenn ein Premiumprodukt sowohl im Regal des Detailhändlers und in Läden mit einem ausgewählten, auf ein oberes Preissegment konzentrierten Sortiment zu finden ist. Auf diese Grundproblematik weist ein Artikel hin, der als Teil einer Reportage über die Marketingkommunikation von Lindt & Sprüngli im Persönlich Blau vom Februar 2002 und in der Werbeagenda 2002 erschienen ist.

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